Jupiter
Wenn
wir zu unserem inneren Jupiter reisen, so lernen wir unseren
Weg zur Sinnhaftigkeit unseres persönlichen Lebens
kennen.
Jupiter
ist das Prinzip in uns, dass dafür sorgt, dass wir
die Hoffnung, irgendwann einmal anzukommen, nicht aufgeben.
Er verkörpert in uns die Instanz, die nach Wachstum
und Horizonterweiterung strebt und die uns hilft, die Sinnhaftigkeit
unseres eigenen Lebensweges zu begreifen.
Jupiter
in der Mythologie
Jupiter
entspricht in der griechischen Mythologie dem Gott Zeus.
Zeus war der Herrscher unter den Göttern. Er wurde
"Vater aller Götter und Menschen" genannt
und sein Wirken bezog sich auf die Gesamtheit des Weltgeschehens
als "Verwalter" des Schicksals (fatum). Er war
der Gott der Himmelshelle und wurde deshalb auf höher
gelegenen Orten und Hügeln verehrt. Als oberster Gott
des Himmels ist er als Wettergott für Regen, Schnee,
Hagel und Gewitter verantwortlich. Er wird deshalb auch
fast immer mit Donnerkeilen abgebildet, die unfehlbare Waffen
darstellten. Er war aber auch für das gute Wetter zuständig.
Der Beginn einer neuen Ära
Seine
Mutter war Rhea, sein Vater Kronos/Saturn. Kronos verschlang
seine Kinder immer, weil er einen Aufstand von ihnen fürchtete.
Seine Mutter jedoch beschützte Zeus und gab Kronos
einen mit Windeln umwickelten Stein zum Verschlingen. So
wurde Zeus wurde auf Kreta geboren. Später überwanden
Zeus und seine Geschwister in einem gewaltigen Kampf - unterstützt
von den Kyklopen- ihre unter der Führung des Kronos
kämpfenden Gegner, die Titanen, und traten nun die
Weltherrschaft an. Zeus, Poseidon und Hades einigten sich
bei der Aufteilung der Herrschaft über Himmel und Erde,
Meer und Unterwelt.
Der
Beginn der Zeus-Ära fällt zusammen mit dem Ende
der minoischen Herrschaft um 1200 v. Chr. - eine Zeit, in
der vor allem die Erdgöttinnen verehrt wurden. Interessant
ist, dass mit Zeus der Himmel als Sitz der Götter zum
Ort der Verehrung wurde. Übertragen drückt dies
auch einen Bewusstseinswandel vom Unbewussten, Instinkthaften
(Erdgöttinnen) hin zum Bewussten aus, aber auch vom
Weiblichen zum Männlichen.
Göttlichkeit
und Hybris
Zeus
lebte und herrschte auf dem Gipfel des wolkenverhangenen
Olymp. Er war ein einfallsreicher, unsteter und abenteuerlustiger
Gott, der immer nach Fülle und Wachstum strebte und
recht menschliche Eigenschaften verkörperte. Gerade
in Bezug auf seine sinnlich-erotischen Abenteuer, fand er
immer Mittel und Wege das Objekt seiner Begierde zu erobern.
Aus
Angst ebenfalls von seinen Kindern getötet zu werden,
verschlang er die von ihm schwangere Göttin Metis,
deren Name übersetzt Weisheit bedeutet. Als er dann
fürchterliche Kopfschmerzen bekam, spaltete ihm Hephaistos,
der olympische Gott des Feuers und der Schmiedekunst, den
Kopf und heraus sprang Athene. Sie ist als Göttin der
Gerechtigkeit bekannt.
Jupiter
im Horoskop....